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Zink und Covid-19

Zink und Covid-19

Zink ist ein Spurenelement mit vielfältigen Aufgaben im Körper. Es ist Bestandteil von Enzymen, erfüllt Funktionen beim Zellwachstum, wird für die Hormonproduktion benötigt und ist essentiell für das Immunsystem. Ein Mangel ist weitverbreitet und kann zu Lethargie, Antriebslosigkeit, Depressionen, Hautproblemen und Infektanfälligkeit führen.

Studien haben gezeigt, dass der Zinkstatus ein wichtiger Faktor ist, der die Abwehr von viralen Infektionen beeinflusst. Es ist nachgewiesen, dass Menschen mit Zinkmangel, ein erhöhtes Risiko für Infektionen wie HIV oder Hepatits C und schwerere Covid-19-Verläufe haben.

Verschiedene Studien zeigten, dass eine prophylaktische Zink-Einnahme das Risiko eine Erkältung zu kriegen deutlich verringert. Ebenfalls wurde gezeigt, dass eine akute Einnahme, bei Beginn der ersten Erkältungssymptome, die Dauer und die Stärke der Erkältung verringert.

ImmunBalance enthält pro Tagesdosis (2 Kapseln) 5.3 mg elementares Zink in Form von hochwertigem Zinkbisglycinat. Dies ist die Zinkform, mit der höchten Bioverfügbarkeit und einer sehr guten Verträglichkeit. Die Intention ist dabei keine therapeutische, akute Wirkung zu erzielen, sondern eine prophylaktische Schutzwirkung vor Erkältungen durch eine längerfristige und regelmässige Einnahme.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18271278/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16684142/

Studien

In einer Studie wurden hospitalisierte Covid-19-Patienten mit Zinkmangel, Covid-19-Patienten mit normalen Zinkwerten und eine Vergleichsgruppe ohne Covid-19 miteinander verglichen.

Covid-19-Patienten wiesen im Vergleich zur gesunden Vergleichsgruppe signifikant niedrigere Zinkwerte auf: Median 74,5 μg / dl gegenüber 105,8 μg/dl. Von den Covid-19-Patienten wiesen fast 2/3 einen Zinkmangel auf. Bei diesen Patienten wurde eine deutlich höhere Rate an Komplikationen, ein verlängerter Krankenhausaufenthalt und eine erhöhte Sterblichkeit (18,5 % gegenüber 0 %) festgestellt. Das Risiko für das Auftreten von Komplikationen war 5,5fach erhöht für Covid-19-Patienten mit Zinkmangel.

Schlussfolgerung der Autoren: “Aus den Studiendaten geht eindeutig hervor, dass eine erhebliche Anzahl von Covid-19-Patienten einen Zinkmangel aufwies. Bei diesen Patienten mit Zinkmangel traten mehr Komplikationen auf, und der Mangel ging mit einem verlängerten Krankenhausaufenthalt und einer erhöhten Sterblichkeit einher.”

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7482607/


Wie bei Vitamin C, gibt es auch bei Zink eine Vielzahl an Studien, welche klar aufzeigen, dass dieses wichtige Spurenelement in der Lage ist, die Erkältungshäufigkeit, Dauer und Intensität signifikant zu verbessern. So zeigte eine Metaanalyse über 17 Studien, eine Reduzierung der Erkältungsdauer von durchschnittlich 2.63 Tagen.

Eine Cochrane Metaanalyse über 16 Studien kam zu einem ähnlichen Ergebnis: Die Einnahme von Zink führte durchschnittlich zu einer Verkürzung der Erkältungsdauer von 1.03 Tagen. Bei Mengen von ≥75 mg, waren es gar fast 2 Tage. 7 Tage nach Beginn einer Erkältung, hatten nur noch halb so viele Personen in der Zinkgruppe Symptome, wie in der Placebogruppe.

Ähnlich wie bei Vitamin C, wurde in beiden Metaanalysen hauptsächlich die therapeutische Wirkung von Zink untersucht. Es ging also nicht um eine prophylaktische Zinkeinnahme, sondern um eine Intervention, sobald erste Erkältungssymptome auftraten. Die eingenommenen Mengen sind daher nicht auf eine tägliche Einnahme anwendbar, da sie über längere Zeit deutlich zu hoch dosiert wären. Selbst bei der kurzen Einnahmezeit hoher Zinkmengen in den erwähnten Studien (ca. 1 - 10 Tage), traten 24% bzw. 58% mehr Nebenwirkungen durch die Zinkeinnahme, als mit dem Placebo auf. Häufige unerwünschte Wirkungen waren ungewöhnlicher Geschmackssinn, Übelkeit, Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen und Mundtrockenheit.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3394849/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23775705/


Nur wenige Studien untersuchten die prophylaktische Wirkung einer Zinkeinnahme auf das Erkältungsrisiko und alle Studien wurden an Kindern durchgeführt.

Eine dieser Studien wurde mit 15 mg Zink pro Tag (oder einem Placebo) durchgeführt. Das Ergebnis während 7 Monate der Einnahme: Die durchschnittliche Anzahl der Erkältungen in der Zinkgruppe war signifikant geringer als in der Placebogruppe (1.2 vs. 1.7 Erkältungen pro Kind). Die durchschnittliche erkältungsbedingte Schulabwesenheit betrug 0.9 Tage pro Kind in der Zinkgruppe gegenüber 1.3 Tagen in der Placebogruppe. Im Vergleich zur Placebogruppe hatte die Zinkgruppe eine kürzere durchschnittliche Dauer der Erkältungssymptome und geringere Schweregrade für Erkältungssymptome. Nebenwirkungen der Einnahme waren mild und in beiden Gruppen (Zink und Placebo) ähnlich.

Schlussfolgerung der Autoren: “Zink scheint eine leicht zu verabreichende, sichere und gut verträgliche Alternative zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen bei Kindern zu sein.”

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1080/08035250600603024


In einer anderen Doppelblindstudie an Kindern, wurden 10 mg Zink über 5 Monate verabreicht. Während die Kinder in der Placebogruppe durchschnittlich 3.15 Erkältungen hatten, waren es in der Zinkgruppe nur 1.37 Erkältungen. Letztere fehlten durchschnittlich 0.55 Tage im Unterricht, während die Kinder der Placebogruppe durchschnittlich 1.35 Tage fehlten. In der Zinkgruppe musste 20 Mal Antibiotika angewendet werden, während es in der Placebogruppe 47 Mal war.

Schlussfolgerung der Autoren: "Diese Studie zeigte, dass eine Zinksupplementierung einen positiven Einfluss auf das Auftreten von Erkältungen hat."

https://www.sid.ir/en/journal/ViewPaper.aspx?ID=164643


Eine andere 120-tägige Studie mit 10 mg Zink pro Tag oder einem Placebo, vermerkte durchschnittlich 0.19 Erkältungen pro Kind in der Zinkgruppe und 0.35 Erkältungen in der Placebogruppe. Dies entspricht einer Verringerung der Erkältungshäufigkeit von 45 % in der Zinkgruppe.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9651405/


Eine weitere Doppelblindstudie an Kindern mit 16 Wochen täglicher Zinkeinnahme vermerkte folgende Häufigkeit an Atemwegsinfektionen pro 1000 "Kindertage" (in der Kita): Mit Zinkglycinat 1.42, mit Zinksulfat 1.57 und mit dem Placebo 3.3.

Die Häufigkeit von Durchfall war mit Zinkglycinat (0.15 pro 1000 Kindertage) niedriger als mit dem Placebo (0.49 pro 1000 Kindertage). Am höchsten war die Durchfallhäufigkeit mit Zinksulfat (0.78 pro 1000 Kindertage).

Schlussfolgerungen: "Zinkglycinat hatte eine bessere Wirkung bei der Reduzierung der Inzidenz von akuten Atemwegsinfektionen und akuter Diarrhö bei Vorschulkindern im Vergleich zu den anderen Gruppen."

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24967861/

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